Alles was du über die telefonische Krankschreibung wissen musst – Wie läuft sie ab?

Hey, das Thema Krankschreibung kennt wahrscheinlich jeder. Wenn man krank ist, gibt es die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Doch wie läuft das Ganze ab? In diesem Text gehen wir Schritt für Schritt auf die telefonische Krankschreibung ein und erklären Dir, worauf Du achten musst. Lass uns direkt loslegen!

Die telefonische Krankschreibung läuft so ab, dass Du zuerst Deinen Arzt anrufst und ihm Deine Symptome schilderst. Dann wird er Dir sagen, ob er Dich krank schreiben möchte oder nicht. Es hängt davon ab, wie schwer Deine Erkrankung ist und was der Arzt für angemessen hält. Wenn der Arzt Dir eine Krankschreibung ausstellt, wird er Dir auch eine Bestätigung übermitteln, die Du Deinem Arbeitgeber vorlegen solltest.

Ohne Versichertenkarte: So bekommen Sie schnell Ihre Krankschreibung

Statt die Versichertenkarte bei Ihrem Arzt vorzulegen, nennen Sie Ihre Versichertennummer und den Namen der Krankenkasse einfach am Telefon. Dadurch können die Praxen die nötigen Daten elektronisch übermitteln. In der Regel erhalten wir Ihre elektronische Krankschreibung dann direkt von Ihrer Arztpraxis. So können wir Ihnen eine schnelle und bequeme Abwicklung Ihres Krankheitsfalles garantieren.

Krankmeldung – Welche Möglichkeiten gibt es?

Du musst dich nicht unbedingt klassisch telefonisch krankmelden. Auch E-Mails, SMS oder WhatsApp-Nachrichten sind gesetzlich erlaubt. Das Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG oder EFZG) macht hierbei keinen Unterschied. Wichtig ist in jedem Fall, dass du deinem Arbeitgeber möglichst zeitnah mitteilst, dass du krank bist. Damit kannst du deine Rechte als Arbeitnehmer bestmöglich wahren. Idealerweise solltest du deine Krankmeldung schriftlich machen, damit du im Nachhinein nachweisen kannst, wann du dich krank gemeldet hast.

G-BA: Ab April 2021 Krankschreibung nur noch beim Arzt

Ab April 2021 ist es nicht mehr möglich, sich telefonisch krankzuschreiben. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen. Für alle, die an einer Atemwegserkrankung leiden, heißt das, dass sie wieder einen Arzt aufsuchen müssen, um eine Krankschreibung zu bekommen. Der G-BA reagiert damit auf die steigenden Fallzahlen von Atemwegserkrankungen wie COVID-19 oder anderen Infektionen. Der G-BA möchte, dass Patienten sich untersuchen lassen, bevor eine Krankschreibung ausgestellt wird. Dadurch können mögliche Infektionen schneller erkannt und entsprechend behandelt werden. Auch wenn es für Dich unbequem ist, einen Arzt aufzusuchen, ist es wichtig, dass Du dies tust. Du schützt damit nicht nur Dich selbst, sondern auch Deine Mitmenschen.

Kann Dein Arzt Dich krank schreiben? Nein, aber er kann Dir ein Attest ausstellen.

Du fragst Dich, ob Dein Arzt Dich krank schreiben muss, wenn Du es wünschst? Leider nein. Selbstverständlich entscheidet Dein Arzt letztlich, ob er Dir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellt oder nicht. Wenn er oder sie der Meinung ist, dass Du Deine Arbeit problemlos verrichten kannst, wird er Dir keine AU-Bescheinigung ausstellen. Allerdings kann es sein, dass Dein Arzt Dir ein Attest aufgrund bestimmter gesundheitlicher Probleme ausstellt, die Dich davon abhalten, Deine Arbeit zu verrichten. Er wird daher einige Tests durchführen, um die genauen Ursachen Deiner gesundheitlichen Probleme zu ermitteln und entsprechend ein Attest ausstellen.

 Telefonische Krankschreibung - Ablauf erklärt

Krankschreibung: Problem lösen & Diagnose verstehen

Du hast ein Problem mit deiner Krankschreibung und dein Arzt kann dir nicht weiterhelfen? Keine Sorge, dann schau mal, ob du zu einem anderen Mediziner gehen kannst! Aber mach dir auch Gedanken über die Diagnose, die auf der Folgebescheinigung steht. Es ist wichtig, dass du verstehst, was auf dem Dokument steht, damit du deine Rechte als Patient kennst. Wenn du dir nicht sicher bist, was es bedeutet, sprich mit einem Fachmann. Dann bist du auf der sicheren Seite.

Krankschreiben bis zu 3 Tage rückwirkend – Arztbesuch am Montag

Wenn du krank wirst, musst du nicht länger bis Montag warten, um zum Arzt zu gehen. Seit 2016 haben Ärzte die Möglichkeit, Patienten bis zu drei Tage rückwirkend krankschreiben zu lassen. Das heißt, du kannst auch am Montag zum Arzt gehen und dich für Freitag, Samstag und/ oder Sonntag krankschreiben lassen. Obwohl Arztpraxen gewöhnlich am Wochenende geschlossen sind, musst du deine krankheitsbedingten Ausfälle nun nicht mehr über das Wochenende hinweg ertragen.

Krank sein ohne Attest: 3 Tage Entgeltfortzahlung laut Gesetz

Du fragst dich, wie lange du ohne ärztliches Attest zu Hause bleiben darfst? Das regelt dein Arbeits- oder Tarifvertrag. Falls darin nichts festgelegt ist, gilt das Entgeltfortzahlungsgesetz. Danach darfst du ohne Attest drei Kalendertage zu Hause bleiben. Solltest du länger krank sein, ist ein ärztliches Attest notwendig, damit du Anspruch auf eine Entgeltfortzahlung hast. Wenn du deine Krankschreibung verlängern willst, musst du ein neues Attest beim Arzt einholen.

Krankmeldung rückwirkend: Wie lange darf ein Arzt krankschreiben?

Klar, in besonderen Situationen ist es manchmal möglich, dass ein Arzt rückwirkend eine Krankschreibung ausstellt. Dafür muss es aber noch mehr geben, als nur den Nachweis, dass der Patient vorher bereits krank war. Der Arzt muss einschätzen können, wie lange der Patient schon krank ist. Um das beurteilen zu können, müssen mögliche Anzeichen für eine Erkrankung vorhanden sein, die hinreichend dokumentiert werden können. Wie lange darf ein Arzt dann rückwirkend krankschreiben? Ganz klar, maximal drei Tage. Damit wird ein Missbrauch vorgebeugt und die Arbeitsunfähigkeit kann besser beurteilt werden.

Krankschreibung rückwirkend: Darf es das?

Du darfst rückwirkend nur in Ausnahmefällen Krankschreibungen bekommen. Dafür muss der behandelnde Arzt den Einzelfall ganz genau prüfen. Meistens darf eine Arbeitsunfähigkeit nur für maximal 3 Tage vor dem Arztbesuch ausgestellt werden. In manchen Fällen kann es aber auch sein, dass die Krankschreibung noch weiter zurückliegt. Wenn dir also schon vor dem Arztbesuch klar war, dass du krank bist, solltest du das unbedingt ansprechen!

Krankmeldung: So halte Dich an Vorgaben Deines Arbeitgebers

Du musst Dich an die Vorgaben Deines Arbeitgebers halten, wenn Du krank bist. Wenn Dein Chef verlangt, dass Du Dich telefonisch krankmeldest, dann reicht es nicht aus, eine Nachricht per SMS oder WhatsApp zu schicken. Andernfalls könnte er Dich abmahnen. Deshalb ist es wichtig, genau zu wissen, wie Du Dich krankmelden sollst – den Anweisungen Deines Arbeitgebers musst Du unbedingt Folge leisten.

 Telefonische Krankschreibung Prozess

Krankgeschrieben? So bekommst du deine AU Bescheinigung!

Du hast Krankheitsbeschwerden und musst deshalb krankgeschrieben werden? Kein Problem! Ärzte können dir demnach weiterhin per Telefon eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Einmalig kann die Krankschreibung sogar um bis zu sieben Kalendertage verlängert werden. Ob dir der Arzt die Arbeitsunfähigkeit tatsächlich am Telefon bescheinigt, entscheidet er aber selbst. Wenn du Bedenken hast oder dir schwerere Krankheitsbeschwerden plagen, solltest du aber unbedingt einen Arzt vor Ort aufsuchen. Auch wenn du eine länger andauernde Krankschreibung benötigst, ist eine persönliche Untersuchung ratsam. So kann der Arzt die Krankheit besser einschätzen und dir eine passende Behandlung verordnen.

Krankmeldung: Muss man nach Freitag zum Arzt am Montag?

Du fragst dich, ob du nach einer Krankmeldung bis Freitag noch am Montag zum Arzt musst, wenn du noch nicht gesund bist? Ja, nach aktuellen Regelungen muss man eine lückenlose Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben, was bedeutet, dass Samstag und Sonntag nicht mitgezählt werden. Wenn du also am Freitag krankgeschrieben wurdest, musst du am Montag zum Arzt gehen, um die lückenlose Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erhalten. Es ist wichtig, dass du dich an die geltenden Regelungen hältst, um deine Rechte zu schützen und deine Arbeitnehmerrechte nicht zu verletzen.

Gültige AU: Richtig Arzt kontaktieren & Lohnfortzahlung sichern

Du bist krank und möchtest dir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen lassen? Dann solltest du darauf achten, dass du dir eine AU von einem Arzt ausstellen lässt. Eine Online-AU, die über einen reinen Fragebogen oder einen Chat ohne eine direkte Arzt-Patienten-Kommunikation ausgestellt wird, ist laut einem Gerichtsurteil nicht gültig. Sie ist keine offizielle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und muss vom Arbeitgeber nicht akzeptiert werden. Es ist deshalb wichtig, dass du dir eine AU von einem Arzt ausstellen lässt, der deine Krankheit bestätigt und dir eine gültige AU ausstellt. Nur so kannst du sicherstellen, dass dein Arbeitgeber deine AU akzeptiert und du den gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlung hast.

AU-Daten an Krankenkasse übermitteln – Bescheinigung selbst schicken

Du hast dir von deiner Arztpraxis einen Ausdruck der AU-Daten für dich selbst geholt. Wenn du möchtest, bekommst du zusätzlich eine AU-Bescheinigung für deinen Arbeitgeber ausgedruckt. Nach dem Arztbesuch wird die Arztpraxis die Arbeitsunfähigkeitsdaten elektronisch an die Krankenkasse übermitteln – spätestens bis 24:00 Uhr. Darüber hinaus können die Daten auch manuell an die Kasse geschickt werden – entweder per Post oder Fax. Die AU-Bescheinigung kannst du auch selbst an deinen Arbeitgeber schicken. So hast du die Sicherheit, dass dein Anspruch auf Krankengeld gewährleistet ist.

Kündigung bei länger anhaltender Erkrankung: Deine Rechte als Arbeitnehmer

Wenn Du als Beschäftigter über einen längeren Zeitraum hinweg mehr als 30 Tage im Jahr krank warst, dann ist es wahrscheinlich, dass Dein Arbeitgeber eine Kündigung in Erwägung zieht. Ein solcher Zeitraum kann sich durch häufige Kurzzeiterkrankungen ergeben. Aber auch bei dauerhafter oder lang anhaltender Arbeitsunfähigkeit kann eine Kündigung anstehen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich als Arbeitnehmer frühzeitig über Deine Rechte informierst, damit Du Dich im Falle einer Kündigung wirksam wehren kannst.

Wie lange kann mich mein Hausarzt wegen Depression krankschreiben?

Du fragst dich, wie lange dein Hausarzt dich bei Depression krankschreiben darf? Dafür gibt es keine feste Regelung. Der Arzt entscheidet immer selbst nach einer gründlichen Untersuchung, wie lange die Krankschreibung ausfallen soll. Es kann nur ein paar Tage sein, aber auch mehrere Wochen, je nachdem, wie es deinem Gesundheitszustand entspricht und wie lange es dauern wird, bis du wieder genesen bist. Auch bei psychischen Krankheitsbildern ist das so. Der Arzt wird also immer die Krankschreibung danach ausrichten, was sich für dich am besten anfühlt und dir hilft, wieder gesund zu werden.

Neuerung: Ab Januar 2023 Krankmeldung mit elektronischer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Ab Januar 2023 werden Arbeitnehmer*innen ihre Krankmeldung nicht mehr mit dem gelben Schein abgeben können, sondern die sogenannte elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) wird dann Standard sein. Damit ist es möglich, den Arztbesuch auf ein Minimum zu reduzieren. Der Vorteil liegt darin, dass Arbeitnehmer*innen die eAU einfach und schnell über das Internet beantragen können und diese dann direkt an ihren Arbeitgeber versendet werden kann. Somit entfällt die bisherige Papiervariante, die bisher über den Arzt verschickt wurde. Diese Neuerung soll den Arbeitsalltag für Arbeitnehmer*innen angenehmer gestalten und die Abwicklung vereinfachen.

TK AU-Daten abfragen: Einfach & sicher für Arbeitgeber

Du hast dich krank gemeldet und dein Arbeitgeber möchte die Arbeitsunfähigkeitsdaten bei der Techniker Krankenkasse (TK) abfragen? Kein Problem! Er kann entweder ein systemgeprüftes Programm (z.B. das Entgeltabrechnungsprogramm) oder eine Ausfüllhilfe wie svnet nutzen. So können Arbeitgeber schnell und einfach auf die AU-Daten zugreifen. Damit können sie sicherstellen, dass du die notwendige medizinische Versorgung erhältst und auch der Arbeitgeber weiß, wie lange du krank bist. Außerdem können sie auf diese Weise frühzeitig erkennen, ob es bei Krankheiten zu einem erhöhten Risiko oder weiteren Komplikationen kommen kann.

Gelber Schein: Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung & Infos

Kennst du schon den gelben Schein? Damit kannst du deinen Arbeitgeber darüber informieren, wenn du aufgrund einer Krankheit nicht arbeiten kannst. Der gelbe Schein ist eine sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die du bei deinem Arzt bekommst. Der Arzt sendet die Bescheinigung dann an dich als Patienten. Du musst sie dann wie gewohnt an deine Krankenkasse und deinen Arbeitgeber weiterleiten. Dies gab die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf ihrem Twitteraccount bekannt. Du solltest unbedingt darauf achten, dass du die AU in der vorgeschriebenen Zeit verschickst, damit dein Arbeitgeber über dein Fehlen Bescheid weiß. Solltest du Fragen zur richtigen Zustellung des gelben Scheins haben, kannst du dich immer gerne an deine Krankenkasse wenden.

Schlussworte

Die telefonische Krankschreibung läuft folgendermaßen ab: Zuerst musst du deinen Arzt anrufen und ihm mitteilen, dass du krank bist. Er wird dann einige Fragen stellen, um herauszufinden, was mit dir los ist. Anschließend wird er dir ein Krankenschein ausstellen, der mehrere Tage lang gültig ist. Der Krankenschein muss dann an deinen Arbeitgeber geschickt werden, damit sie deine Abwesenheit abzeichnen können.

Du siehst, dass die telefonische Krankschreibung einfach und unkompliziert ist. Alles, was du tun musst, ist deinen Arzt anzurufen und seine Anweisungen zu befolgen. Es ist wichtig, dass du die Anweisungen deines Arztes einhältst, um zu vermeiden, dass du zu lange krankgeschrieben bist. Es ist auch wichtig, dass du alle notwendigen Unterlagen einreichst und alle Anweisungen einhältst, die dein Arzt dir gibt. So kannst du sicherstellen, dass du schnell wieder gesund wirst und deine Arbeit rechtzeitig wieder aufnehmen kannst.

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